WILLKOMMEN IN DER HOHLEN GASSE:
Wilhelm Tell und Gessler

Die im Herzen der Schweiz gelegene Hohle Gasse ist eine bedeutende historische Erinnerungsstätte. Sie verbindet Küssnacht und Immensee und bildete ursprünglich ein Teilstück der Route Zürich–Zug–Immensee–Küssnacht–Flüelen–Gotthard.

Durch die Hohle Gasse zur Tellskapelle.

Kapelle errichtet
Dem «Weissen Buch von Sarnen» zufolge erschoss Tell in der Hohlen Gasse mit einem Pfeil den habsburgischen Landvogt Gessler. Nach Ägidius Tschudi (um 1530) wurde zur Erinnerung daran eine Kapelle gebaut, die 1638 vollständig neu errichtet wurde. Die Tells-Kapelle (Patrozinium: St. Margareta, später 14 Nothelfer) erhielt 1760 ein Altarbild von Caspar Wolf. Hans Bachmann malte 1905 an der Fassade Gesslers Tod, im Innenraum Tells Tod im Schächenbach.
Der Strassenausbau 1822–23 und die Verbreiterung anlässlich der Eröffnung der Gotthardbahn 1882 – die Hohle Gasse wurde Zufahrt zur Station Immensee – veränderten ihr Gesicht stark. Eine Spendensammlung der Schuljugend (1934) führte zur Gründung der Schweizerischen Stiftung zur Erhaltung der Hohlen Gasse. Der 1937 erfolgte Bau der Umfahrungsstrasse entlastete die restaurierte Hohle Gasse vom motorisierten Strassenverkehr.
Die Stiftung hat diesen Kraftort der mythologischen eidgenössischen Gründungsgeschichte in den Jahren 2004/2005 instand gestellt sowie die Wege rollstuhlgängig gestaltet. Die Sanierung beinhaltete auch die Errichtung eines Informationspavillons.

Herzlich willkommen in der Hohlen Gasse